Dr. Jochen Hamatschek
Wie werden im Jahr 2050 10 Milliarden Menschen satt?

"Unser tägliches Brot gib uns heute"...
...beschreibt, wie technische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Innovationen den drei Millionen Jahre dauernden Marsch eines schwächlichen Zweibeiners bis in den letzten
Zipfel der bewohnbaren Welt möglich machten und ihn an die Spitze der Nahrungskette führten. Technik musste seine körperlichen Schwächen kompensieren, Schneidwerkzeuge sein schwaches Gebiss unterstützen, Fernwaffen fehlende Laufgeschwindigkeit und Kraft kompensieren, die Beherrschung des Feuers, seine Verdauung optimieren. Er wurde Weltmeister im Auslagern von Mängeln. Intelligenz und soziales Verhalten gab er als  eine
Kernkompetenz nicht aus der Hand. Technik ermöglichte ihm schließlich die Herstellung der riesigen Lebensmittelmengen, als er selber in großer Menge auf der Erde lebte. Der Erfolg scheint sich inzwischen gegen den Menschen zu wenden. Der hat sich in den letzten zwei Jahrhunderten wie Mehltau auf die Erde gelegt. Seine schiere Menge erdrückt alles, sein gewaltiger Hunger benötigt immer mehr Ressourcen, sein Stoffwechsel spuckt immer mehr Gift aus. In 30 Jahren werden 10 Milliarden Menschen auf der Erde Nahrung  einfordern. Sie zu ernähren stellt die Menschheit vor eine riesige technische, aber vor  allem gesellschaftliche Herausforderung. Wie bringt man Mehltau dazu, nachhaltig zu leben, sich aus bestimmten Regionen zurückzuziehen und weniger giftigen Abfall zu produzieren?
Herr Dr. Hamatschek beschreibt im abschließend Kapitel Lösungsansätze für die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte, die geprägt sind von Überbevölkerung
und Klimawandel.
(Keine Gebührenermäßigung)

1 Abend, 09.12.2021,
Donnerstag, 19:00 - 20:30 Uhr
1 Termin(e)
Dr. Jochen Hamatschek
A064
Otto-Hahn-Gymnasium, Westring 11, 76829 Landau (Pfalz), GTS-Mensa, 1. Stock
Gebühr :
3,00
(gültig ab 8 Teilnehmenden)
8
Belegung: